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Schmerzmessung und -dokumentation |
Chronische
Schmerzpatienten haben eine Vielzahl an Untersuchungen und Behandlungen
hinter sich gebracht. Außerdem zeigen sie neben dem Symptom „Schmerz“ häufig
Begleitsymptome und psychosomatische Symptome, die im Arzt-Patientengespräch
oft nicht erinnert oder erfragt werden. Oft sind auch die Beeinträchtigung
im täglichen Leben und die Beeinträchtigung der Lebensqualität durch den
Schmerz nicht so ohne weiteres erfragbar. Um hier nichts zu vergessen, wurde
der Deutsche Schmerzfragebogen entwickelt. Weil es nicht möglich ist, das quantitative Ausmaß des Schmerzes objektiv zu messen, ist der Arzt auf die Angaben des Patienten angewiesen. Weil Schmerzen in ihrem Ausmaß aber auch nicht erinnert werden können, wurde mit dem „Schmerztagebuch“ ein Instrument entwickelt, in dem der Patient seinen Schmerz über einen vorgegebenen Zeitraum hinweg dokumentieren kann. Für ihn und den Arzt ergibt sich jetzt die Möglichkeit, Auskunft über den Schmerzverlauf mit und ohne Behandlung zu bekommen. Der Schmerzfragebogen und das Schmerztagebuch sind wichtige Instrumente zur Beurteilung der Schmerzkrankheit und der Schmerztherapie. Sie sollten in Ruhe und sorgfältig ausgefüllt bzw. geführt werden. Neben diesen beiden Instrumenten können weitere Fragebögen zur Anwendung kommen. |