Medikamentöse Arthrosetherapie

Informieren Sie sich über den Schmerztag 2005.

Bei Gelenkverschleiß, auch Arthrose genannt, kommt es zu entzündlichen Gelenkschmerzen. Weil hierbei das Entzündungsgeschehen im Vordergrund steht, ist oft ein anderes Vorgehen, als bei der Therapie chronischer Schmerzen erforderlich.

Zur Behandlung werden in erster Linie anti-entzündliche Medikamente eingesetzt. Die bekanntesten Substanzen sind das Ibuprofen und das Diclofenac, oder deren Weiterentwicklung, die so genannten Coxibe. Diese Substanzklassen sind hoch wirksam. Ihr Einsatz erfordert wegen ihrer möglichen Nebenwirkungen aber besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich Herzerkrankungen, hohem Blutdruck, Nierenerkrankungen und Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüre.

Gut wirksam ist auch das Kortison, das als Tablette und Gelenkinjektion gegeben werden kann. Viele Menschen haben vor diesen Mitteln Angst. Über den richtigen Umgang mit diesen Mitteln und mögliche Vorsichtsmaßnahmen werden wir Sie informieren.

Alternativ zur Kortisoninjektion in ein Gelenk, kann durch das Einspritzen von Hyaluronsäure eine Verbesserung der Wassereinlagerung in den vorhandenen Knorpel, eine Verbesserung der Schmierfunktion und eine Minderung der Schmerzen erzielt werden.