Medikamentöse Osteoporosetherapie

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Die Diagnose und Therapie der Osteoporose unterliegt heute modernen, wissenschaftlich begründeten Leitlinien. Wir unterscheiden dabei einmal die Behandlung der Osteoporose als Erkrankung des Knochens und die Therapie der mit der Osteoporose einhergehenden Schmerzen. Die Schmerztherapie unterliegt dabei den allgemeinen Behandlungsgrundsätzen (-> Medikamentöse Schmerztherapie), gegebenenfalls ergänzt um orthopädietechnische Maßnahmen.

Die Behandlung der Osteoporose erfordert die Gabe von Calcium und Vitamin D und von Medikamenten, die den Knochenabbau hemmen (Bisphosphonate, Strontiumranelat und Selektive Östrogenrezeptor-Modulatoren). Sie erstreckt sich über 3-5 Jahre.

Zum Knochenaufbau kann die Gabe von Strontium-Ranelat oder Parathormon erforderlich werden.