Medikamentöse Schmerztherapie

Informieren Sie sich über den Schmerztag 2005.

Die Erforschung von Schmerzmitteln hat in den letzten 30 Jahren eine stürmische Entwicklung genommen. So steht uns heute ein breites Spektrum an hoch potenten Schmerzmedikamenten zur Verfügung. Durch die Kombination mehrere Mittel ist es oft möglich, die Einzeldosis und somit die Nebenwirkungen einzelner Medikamente gering zu halten.

Wichtig in der Schmerztherapie sind die am längsten bekannten und stärksten Schmerzmittel, die Opioide. Es handelt sich hierbei um Weiterentwicklungen des Morphiums. Viele Menschen haben vor diesen Mitteln Angst. Diese Sorge ist in der Regel unbegründet. Gibt es doch gerade in dieser Substanzklasse Wirkstoffe, die Leber und Niere nicht schädigen und somit gut verträglich sind.

Einige Medikamente werden als Infusionen verabreicht und erfordern dann eine Herz-/Kreislaufüberwachung.

Bei einigen Medikamenten müssen bestimmte Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden oder es können Nebenwirkungen auftreten. Oft müssen Medikamente miteinander kombiniert werden. Dadurch können die Menge der jeweils gegebenen Medikamente, und somit auch die Nebenwirkungen reduziert werden. Gleichzeitig kommt es durch das Ansetzen an verschiedenen Mechanismen der Schmerzentstehung- und –weiterleitung zu einer Verbreiterung des Behandlungsansatzes.

Über den richtigen Umgang mit diesen Mitteln und mögliche Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere wenn Medikamente gewechselt werden, informieren wir sie.